Passivhaus
Als konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses ist in den letzten Jahren das Passivhaus zur Serienreife gelangt, so dass vom Holzrahmenbau bis zum Massivhaus alle Varianten möglich sind.
In solchen Gebäuden ist der Wärmebedarf so gering, dass auf eine konventionelle Heizanlage verzichtet werden kann. Erreicht wird dies durch:
- Hohe Dämmstärken
- Wärmebrückenfreie Konstruktion
- Superverglasung meist südorientiert
- Effektive Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher
- Besonders dichte Gebäudehülle
Die Erwärmung des Passivhauses erfolgt durch innere Wärmequellen, Beleuchtung, Geräte und passive Sonnenenergienutzung. Die Warmwasserbereitung übernimmt in der Regel eine Solaranlage oder Brauchwasserwärmepumpe. Unsere Erfahrungen waren durchweg positiv :
- Baukosten und Bauzeit im Bereich konventioneller Einfamilienhäuser, selbst mit Eigenleistung
- Geringe Betriebs- und Wartungskosten
- Gehobene Wohnqualität durch großzügige Verglasung, optimale Luftfeuchte
- Hohe Raumluftqualität mit gefilterter und vorgewärmter Frischluft
- Kühlung im Sommer durch Erdwärmetauscher möglich (ohne Klimaanlage)




